Digitales Fachmagazin für Photovoltaik und erneuerbare Energien

15.10.2016

EEG-Umlage 2017 bei unter 7 Cent/kWh

Die EEG-Umlage für nicht privilegierten Letztverbraucherabsatz beträgt für das Jahr 2017 bei 6,880 ct/kWh.

Die Grafik zeigt die Entwicklung der EEG-Umlage seit 2001. Da die Energiewende über den Strompreis finanziert wird steigt die EEG-Umlage mit zunehmendem Ausbau an. Fossile Energieträger werden aus Steuern finanziert. Das ist für den Stromkunden nicht nachvollziehbar. Eine Reform der EEG-Umlage ist notwendig. ©SOLAR-professionell

Die Übertragungsnetzbetreiber sind gemäß § 5 AusglMechV verpflichtet, bis zum 15. Oktober eines Kalenderjahres die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr zu ermitteln und zu veröffentlichen. Das haben sie getan:

Die EEG-Umlage für nicht privilegierten Letztverbraucherabsatz beträgt für das Jahr 2017 genau 6,880 ct/kWh. Quelle ist: www.netztransparenz.de

Je weiter der Ausbau der Erneuerbaren Energien voranschreitet, desto mehr wird die EEG-Umlage ansteigen. Es ist unverständlich, dass fossile Energien steuerfinanziert sind, der Ausbau der Erneuerbaren aber über den Strompreis finanziert werden.

Eigentlich sollte es umgekehrt sein, fossile über Strompreis finanziert, transparent und nachvollziehbar für alle Bürger. Dann wären die Kosten für Betrieb und Infrastruktur fossiler und atomarer Energiequellen offengelegt und das Interesse an einer schnellen Umsetzung der Energiewende würde sprunghaft ansteigen. Manfred Gorgus